Pflichtsieg im Weihnachtsderby

8:2 gegen EHC Straubing – Samstag (18 Uhr) kommt der ESC Hassfurt zum Jahresabschluss

Eishockey-Landesligist EV Dingolfing hat sich zum Weihnachtsfest mit einem klassischen Pflichtsieg beschenkt! Die „Isar Rats“ setzten sich am 2.Weihnachtsfeiertag im Niederbayern-Derby gegen den noch punktlosen EHC Straubing problemlos mit 8:2 durch und hat weiterhin Tabellenplatz fünf, der zur Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga berechtigt inne. Allerdings spürt der EVD den Atem des Verfolgers EHC Königsbrunn bereits im Nacken. Die Schwaben haben nur einen Punkt weniger erobert als der EVD, aber noch vier zusätzliche Begegnungen zu bestreiten. Die Mannschaft von Spielertrainer Philipp Weinzierl beschließt das Eishockey-Jahr am Vorabend von Silvester. Am Samstag (18 Uhr/Eissporthalle Dingolfing) gibt der Rangdritte ESC Hassfurt seine Visitenkarte an der Isar ab.

„Unser Sieg gegen harmlose Straubinger war wirklich zu keiner Zeit gefährdet“, analysierte Weinzierl nach einseitigen 60 Minuten in denen Nadja Gruber erstmals das Dingolfinger Tor hütete. Lediglich in der Anfangsphase wirkte das Spiel des EVD nach der Weihnachtspause noch zerfahren. Mit dem Führungstreffer durch Jaroslav Koma in Überzahl löste sich aber die Anspannung bei den Hausherren. Ein Doppelschlag von Weinzierl und Sascha Haschberger besorgte den 3:0-Zwischenstand nach dem ersten Drittel. Zwar gingen die Gäste aus Straubing mit drei vollbesetzten Reihen an den Start, fanden aber zu keiner Phase ein Mittel, um die Dingolfinger, die ohne Florian Erl (Verletzung) auskommen musste, konsequent unter Druck zu setzen. So entwickelte sich auch im Mittelabschnitt ein Spiel auf ein Tor in dem die Gastgeber das Resultat bis zur zweiten Pause auf 6:0 schraubten In den letzten 20 Minuten ließen die EVD-Cracks die Zügel etwas schleifen und vernachlässigten auch die Defensive, sodass Nadja Gruber bei ihrem Debüt für den EVD noch zweimal hinter sich greifen musste. Begründete Zweifel daran, dass die Dingolfinger die drei Punkte zu Hause behalten würden, stellten sich aber zu keiner Zeit ein. - Tore: 1:0 (10.) Koma (Haschberger), 2:0 (11.) Weinzierl (Koma), 3:0 (12.) Haschberger (Koma), 4:0 (29.) Barz (Schardt), 5:0 (34.) Haschberger (Koß), 6:0 (39.) Barz (Schickaneder), 7:0 (40.) Koma (Braun), 7:1 (44.) Holland (Gaul), 8:1 (48.) Schickaneder (Weber/Barz), 8:2 (60.) Gaul (Thurner), Strafminuten: Dingolfing: 10 + 10 Weber, Straubing: 20 + 10 Nerb + 10 Wittenzellner, Zuschauer: 80.

Zum Abschluss des Eishockey-Jahres wartet am Samstag nun aber noch eine deutlich größere Herausforderung. Mit dem ESC Hassfurt stellt sich eine der Top-Mannschaften der Landesliga in Dingolfing vor. „Da haben wir noch etwas gutzumachen. Die 2:8-Niederlage, die wir uns Anfang November in Hassfurt eingehandelt haben, wurmt uns noch immer etwas, weil sie deutlich zu hoch ausgefallen ist. Da haben wir noch etwas gutzumachen“, blickt Weinzierl voraus. Startschuss für die große Revanche ist am Samstag um 18 Uhr in der Dingolfinger Eissporthalle.