Hoffnungen des EV Dingolfing auf Platz fünf schwinden weiter

 

Klares 1:6 beim ERV Schweinfurt – Vier Heimspiele in Folge zum Vorrundenfinale: 

Am 2.Weihnachtsfeiertag (18 Uhr) kommt der EHC Straubing zum Derby nach Dingolfing 

Jetzt wird’s richtig eng! Eishockey-Landesligist EV Dingolfing hat im letzten Spiel vor Weihnachten die dritte Niederlage in Folge hinnehmen müssen. Bei der 1:6-Schlappe bei Spitzenreiter ERV Schweinfurt stand die Mannschaft von Trainer Philipp Weinzierl auf verlorenem Posten. Zwar belegt der EVD weiter den fünften Platz, der zur Teilnahme an der Verzahnungsrunde zur Bayernliga berechtigen würde, doch aufgrund der zahlreichen Nachholspiele speziell der Konkurrenz aus Königsbrunn schwindet die Hoffnung auf die Qualifikation immer mehr. Die Hoffnung der Isarstädter ruht nun auf möglichen Patzern der Konkurrenz und den vier verbleibenden Vorrunden-Heimspielen. Weiter geht´s mit einem spektakulären „Weihnachts-Derby“! Am 2. Weihnachtsfeiertag (18 Uhr/Eissporthalle Dingolfing) gastiert der EHC Straubing zum Niederbayern-Duell in Dingolfing. 

Vor der Partie in Unterfranken ereilte die Niederbayern zunächst eine echte Schocknachricht. Torhüter Vinzenz Hähnel fällt mit einem angerissenen Syndesmoseband bis zum Saisonende aus. Somit musste der EVD auf der Torwartposition schnell nachbessern und verpflichten die ehemalige Nationaltorhüterin Nadja Gruber vom ESC Dorfen, die in Schweinfurt auch prompt auf der Bank saß. Zwischen den Pfosten vertrat Dennis Jedrus den verletzten Hähnel. Trotz des erneut knappen Kaders von nur zwölf Feldspielern waren die „Isar Rats“ im ersten Drittel absolut ebenbürtig und lagen lediglich durch einen echten Sonntagsschuss am Freitagabend hinten. Ein überflüssiger Dingolfinger Scheibenverlust in Überzahl und ein daraus resultierender Konter bescherte den Hausherren schließlich das 2:0, das den Anfang vom Ende für die Gäste bedeuten sollte. Dingolfing schlug sich auch in der Folge quasi selbst und lud Schweinfurt mit zwei Wechselfehlern zu zwei Powerplay-Situationen ein, die in zwei weitere Tore mündeten. „Wir haben es bis zu Beginn des zweiten Drittels eigentlich ganz gut gemacht. Aber durch die Gegentore wurden bei uns die Beine schwer und wir wurden regelrecht an die Wand gespielt. Leider waren diese Aussetzer spielentscheidend. Damit machen wir den Gegner stark“, musste Weinzierl konstatieren. Im Schlussdrittel konnten die Niederbayern die Partie wieder offener gestalten und betrieben durch Tobias Gilg noch etwas Ergebniskosmetik. Der Tabellenführer war in dieser Phase aber schon längst der sichere Sieger. 

Tore: 1:0 (16.) Kleider (Trolda/Amrhein), 2:0 (21.) Knaup, 3:0 (25.) Schäfer (Campbell), 4:0 (29.) Schäfer (Amrhein/Campbell), 5:0 (37.) Marquardt, 6:0 (39.) Amrhein (Campbell/Trolda), 6:1 (59.) Gilg (Schickaneder), Strafminuten: Bad Kissingen: 14, Dingolfing: 10, Zuschauer: 502. 

Vor den letzten vier Vorrunden-Heimspielen belegt der EV Dingolfing weiter Platz fünf, spürt aber mehr denn je den Atem der Konkurrenz im Nacken. Als erster Verfolger hat SE Freising auf Platz sechs zwei Punkte weniger und noch ein Spiel in der Hinterhand. Der EHC Königsbrunn auf dem siebten Tabellenplatz sammelte bisher vier Punkte weniger als der EVD, hat aber auch noch fünf Spiele mehr zu bestreiten. Den Niederbayern bleibt nur, die eigenen Hausaufgaben zu machen und auf Ausrutscher der Konkurrenz zu hoffen. Selber dürfen die „Isar Rats“ nun eigentlich keinen einzigen Punkt mehr liegen lassen – erst Recht nicht, wenn es einen niederbayerischen Rivalen geht. Am 2. Weihnachtsfeiertag kommt es um 18 Uhr in der Dingolfinger Eissporthalle zum Derby gegen das punktlose Tabellenschlusslicht EHC Straubing. Dass sich die EVD-Cracks natürlich drei Punkte unter den Christbaum legen wollen, versteht sich von selbst.

Der EV Dingolfing wünscht allen Fans und Partnern ein Frohes Weihnachtsfest und freut sich auf ein Wiedersehen beim Derby am 2. Weihnachtsfeiertag.